Stell dir vor, du könntest dem Alltag entfliehen und auf einer unberührten Insel ein neues Leben beginnen. Klingt verlockend, oder? Doch was, wenn dieser Traum zum Albtraum wird? In Ron Howards neuem Thriller „Eden“, der am 3. April in die deutschen Kinos kommt, wird genau dieses Szenario zur bitteren Realität. Basierend auf wahren Begebenheiten entführt uns der Film in die 1930er Jahre, auf die abgelegene Galápagos-Insel Floreana, wo der Traum vom einfachen Leben eine düstere Wendung nimmt.

Ein Paradies mit dunklen Schatten
Anfang der 1930er Jahre wollen der deutsche Arzt und Philosoph Dr. Friedrich Ritter (Jude Law) und seine Geliebte Dore (Vanessa Kirby) der Zivilisation entkommen und auf der Galápagos-Insel Floreana ein neues Leben beginnen. Ritter verfolgt nicht nur einen radikalen Lebensstil, sondern auch eine Mission: Er hofft, Dore von ihrer Multiplen Sklerose zu heilen und ein philosophisches Manifest zu schreiben.
Doch das einsame Idyll bleibt nicht lange ungestört. Bald trifft das Ehepaar Heinz Wittmer (Daniel Brühl) und Margret Wittmer (Sydney Sweeney) ein, das von den Berichten über das Aussteigerpaar angelockt wurde. Anfangs ist die Beziehung zwischen den Siedlern noch angespannt, doch die größte Bedrohung steht erst bevor: Die mysteriöse Baronin Eloise Wehrborn de Wagner-Bosquet (Ana de Armas) taucht mit ihren zwei Liebhabern auf und verkündet, dass sie auf der Insel ein Luxushotel errichten will. Ihr selbstbewusstes Auftreten und ihre manipulativen Machenschaften treiben die Gemeinschaft in ein gefährliches Chaos.
Starbesetzung trifft auf wahre Begebenheiten
Mit Jude Law („Star Wars: Skeleton Crew“), Ana de Armas („Blond“), Daniel Brühl („The Franchise“), Vanessa Kirby („Napoleon“) und Sydney Sweeney („The Handmaid’s Tale“) versammelt Ron Howard eine hochkarätige Besetzung für seinen Thriller. enn die wahren Ereignisse, die als Galápagos-Affäre bekannt wurden, fesselten bereits damals die Weltpresse. Drei Menschen kamen auf rätselhafte Weise ums Leben, und drei weitere verschwanden spurlos. Bis heute ranken sich zahlreiche Gerüchte und Theorien um die wahren Umstände dieses Dramas.
Howard, der für „A Beautiful Mind“ einen Oscar gewann, bringt mit „Eden“ nun seine Handschrift aus intensiver Charakterzeichnung und mitreißender Spannung auf die Leinwand. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs zwischen den Weltkriegen konfrontiert der Film seine Figuren mit der ultimativen Frage: Wer bist du wirklich, wenn es ums Überleben geht?

Ein fesselnder Thriller mit Gänsehaut-Garantie
Ron Howard drehte „Eden“ an realistischen Schauplätzen, um die raue Atmosphäre der isolierten Insel authentisch einzufangen. Dadurch entstand eine Kombination aus beeindruckenden Naturaufnahmen und beklemmender Inszenierung, die die Zuschauer direkt ins Zentrum des Geschehens versetzt. Mit explosiven Konflikten, unerwarteten Wendungen und einer schleichenden Bedrohung, die das Inselparadies schließlich in ein tödliches Gefängnis verwandelt, verspricht der Film ein intensives Kinoerlebnis.
Mit „Eden“ erwartet dich also ein Nervenkitzel der Extraklasse, der nicht nur durch seine spektakuläre Besetzung, sondern auch durch die beklemmende Story einer wahren Tragödie besticht. Ron Howard nimmt dich mit auf eine Reise in ein Paradies, das keines ist – und stellt die Frage: Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?